wann'sinn

wannsinn-titel

Im Früh­jahr 2002 schlos­sen wir unser Stu­dium mit dem Diplom­thema: “wann´sinn… sin­nige ideen mit bade­wan­nen“ ab. Als Basis der Arbei­ten ver­wen­de­ten wir eine „Sani­form Plus” der Firma Kal­de­wei. Sie wurde von uns als Halb­zeug bzw. Mate­rial ver­stan­den. Durch das Zer­schnei­den der Wan­nen erhiel­ten wir immer neue For­men, die wir zu neuen Gegen­stän­den trans­for­mier­ten. In der Haupt­sa­che ent­stan­den auf diese Art und Weise Sitzmöbel.

Couch­tisch
Das Gestal­tungs­prin­zip des Zer­schnei­dens hat hier einen beson­de­ren, funk­tio­na­len Effekt. Der Raum unter der sym­bo­lisch als Was­ser­ober­flä­che anzu­se­hen­den Float­glas­platte ist eine prak­ti­sche Ablage für Zeit­schrif­ten oder Fernbedienungen.

Pols­ter­kis­sen
Die Pols­ter sind mit einem Stoff namens Bamara über­zo­gen, ein sehr stra­pa­zier­fä­hi­ger Pols­ter­stoff aus tef­lon­be­schich­te­ter Kunst­fa­ser. An den Kis­sen­rück­sei­ten sind Saug­näpfe ange­bracht. So kann man nach belie­ben die Pols­ter­farbe wechseln.

Ses­sel Typ A
Die Ven­til­seite einer Sani­form plus ist in ein Gestell aus Edel­stahl ein­ge­hängt und wirkt durch seine Grösse wie ein Club­ses­sel, durch die Trans­pa­renz des Gestells jedoch nicht zu wuchtig.

Acces­soires
Sicht­bare Acces­soires sind ein Hand­tuch­hal­ter für Zei­tun­gen, eine Dusche als Steh­leuchte und ein Schwamm­hal­ter für ein Whis­ky­glas und einen Aschenbecher.

Frei­schwin­ger
Ein Klas­si­ker unter den Sitz­mö­beln wurde von uns mit einem Aus­schnitt aus einer Sani­form neu auf­ge­legt. Die­ses Re-Design aus Stahle­mail­wanne und ver­chrom­ten Frei­schwin­ger­ge­stell besticht durch die for­male Ablö­sung von der ursprüng­li­chen Gestalt. Ver­blüf­fend ist auch der Sitz­kom­fort, der in die­ser Form von uns nicht erwar­tet wer­den konnte.

Ensem­ble
Die Serie aus 2 Ses­seln, dem Vis à Vis, dem Couch­tisch und der Steh­leuchte, hier prä­sen­tiert in einer Wohn­zim­mer­si­mu­la­tion wäh­rend der Diplom­aus­stel­lung in der FH-Münster Fach­be­reich Design 2002. Wir ver­leg­ten eigens einen Tep­pich­bo­den und errich­te­ten eine hin­ter­leuch­tete Eckwand.

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Diplom im Februar 2002, Abschluss mit 1,0
Aus­ge­zeich­net mit dem För­der­preis der
FH Müns­ter, Fach­be­reich Design
Prü­fer: Prof. Heyde­mann, Prof. Nowotsch
Fotos: Maik Breil­mann
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